Warmes Wasser
Jeder Deutsche verbraucht im Durchschnitt täglich rund 130 Liter Wasser. Zehn bis 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs eines Haushalts verbraucht die Warmwasserbereitung. Ein vernünftiger Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel "Wasser" und eine durchdachte Warmwasserversorgung spart Energie und Wasser.
1x baden = 3x sechs Minuten duschen
Mehr als die Hälfte des Warmwassers verwenden wir beim Duschen und Baden. Wer also sparen will, sollte daher vom heißen Vollbad auf eine kurze Dusche bei kleiner Brausenöffnung umsteigen. Denn: Ein Vollbad benötigt bei einer Wassertemperatur von 37 Grad Celsius das Dreifache an Strom und Wasser!
Wasser aus beim Einseifen oder Zähneputzen
Die Dusche während des Einseifens abstellen, das spart zusätzlich. Auch beim Zähneputzen den Hahn am Waschbecken zudrehen: In drei Minuten kommen sonst schnell bis zu 20 Liter Wasser zusammen.
Kleiner Tropfen - große Wirkung
Nur zehn Tropfen pro Minute summieren sich im Monat zu 170 Litern – das ist mehr als eine Badewanne voll!
Warmwasserspeicher
Überprüfen Sie die Temperatur Ihres Warmwasserspeichers. Sie sollte nicht höher als erforderlich sein, denn die Wärmeverluste steigen mit dem Temperaturunterschied zur Umgebungsluft. 60 Grad gelten für Warmwasserspeicher als optimal. Höhere Temperaturen führen zu höheren Wärmeverlusten und fördern die Verkalkung. Der Wärmespeicher sollte nicht überdimensioniert sein, sonst muss er ständig zu viel warmes Wasser bereithalten. Schalten Sie Ihren Warmwasserspeicher ab, falls Sie für längere Zeit nicht zu Hause sind. Idealerweise kombinieren Sie die Warmwasserversorgung mit einer Wärmepumpe oder Sonnenkollektoren.
Durchlauferhitzer
Elektronische Durchlauferhitzer arbeiten bis zu 20 Prozent sparsamer als hydraulische oder thermische Geräte, denn Sie können die Wassertemperatur aufs Grad genau einstellen.