Wassertipp: Brauchwasser-Wärmepumpe
Damit uns auch im Sommer in Küche und Bad warmes Wasser zur Verfügung steht, muss ein herkömmlicher Heizkessel allein für die Warmwasserbereitung arbeiten. Dies ist wegen der Überdimensionierung wenig wirtschaftlich. Wer seine Warmwasserkosten halbieren möchte, ist mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe gut beraten: Sie installieren diese unabhängig vom bestehenden Heizsystem und sind das ganze Jahr über kostengünstig mit bis zu 65 Grad Celsius warmem Wasser versorgt.
Kostenlose Umgebungswärme kostenlos Nutzen
Die Brauchwasser-Wärmepumpe holt sich etwa drei Viertel der benötigten Energie aus der Umgebung. Der Rest muss in Form von Strom zugeführt werden. Brauchwasser-Wärmepumpen sind – je nach Energiequelle – in zwei Varianten erhältlich:
Bei der Erdreichausführung zirkuliert ein Arbeitsmittel durch ein im Boden verlegtes Absorberrohr und nimmt die Wärme auf. Bei der Luftausführung saugt das Gerät die Luft an und entzieht ihr die Wärme. Diese wird direkt an das Wasser im integrierten oder externen Speicher abgegeben. Mit einem Fassungsvermögen von 300 bis 400 Litern in der Regel mehr als ausreichend für einen Mehr-Personen-Haushalt. Wärmepumpen arbeiten umso effektiver je höher die Umgebungstemperatur ist. Selbst wenn es besonders kalt ist, bieten Brauchwasser-Wärmepumpen eine hohe Betriebssicherheit und Effizienz.
Entscheidend ist die Arbeitszahl
Generell gilt: Um wirklich kostengünstig zu arbeiten, sollte das Gerät eine Arbeitszahl über 3 besitzen. Die Arbeitszahl 3 sagt aus, dass aus einer Kilowattstunde Strom etwa drei Kilowattstunden Wärme produziert werden.
Nützliche Zusatzinformationen
Generell gilt: Um wirklich kostengünstig zu arbeiten, sollte das Gerät eine Arbeitszahl über 3 besitzen. Die Arbeitszahl 3 sagt aus, dass aus einer Kilowattstunde Strom etwa drei Kilowattstunden Wärme produziert werden.